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Neue Website – wie sie gebaut ist

Veröffentlicht am · 2 Min. Lesezeit

  • Astro
  • SEO
  • Apache
  • Sicherheit

Diese Website ist gleichzeitig Visitenkarte und Projekt. Ich wollte eine Seite, die schnell lädt, gut gefunden wird, keine Daten über Besucher sammelt – und die ich vollständig selbst betreibe. Hier ist, wie sie aufgebaut ist.

Statisch statt dynamisch

Die Seite wird mit Astro gebaut. Astro erzeugt beim Build fertige HTML-Dateien – auf dem Server läuft also keine Anwendung, keine Datenbank und kein CMS, das angegriffen werden könnte. Der Webserver liefert nur Dateien aus. Das ist schnell, sicher und einfach zu betreiben.

Inhalte wie Projekte und Blogbeiträge sind Markdown-Dateien im Git-Repository. Ein neuer Beitrag ist eine neue Datei – der Build kümmert sich um den Rest.

Drei Sprachen, sauber verknüpft

Die Seite gibt es auf Deutsch, Englisch und Polnisch. Deutsch ist die Hauptsprache und hat keinen Präfix in der Adresse, Englisch und Polnisch liegen unter /en/ und /pl/ – mit übersetzten Adressen wie /praktikum/, /en/internship/ und /pl/praktyka/.

Wichtig für Suchmaschinen: Jede Seite verweist per hreflang auf ihre Übersetzungen, auch die Sitemap enthält diese Verknüpfungen. Eine automatische Weiterleitung nach Browsersprache gibt es bewusst nicht – jede Adresse zeigt immer dieselbe Sprache. Stattdessen erscheint ein dezenter Hinweis, wenn es die Seite auch in Ihrer Sprache gibt.

Datenschutz durch Technik

  • Keine Cookies, kein Tracking: Es gibt nichts, wofür ein Cookie-Banner nötig wäre.
  • Keine fremden Server: Schriften, Skripte und Bilder liegen auf meinem Server. Kein CDN, keine Google Fonts.
  • Content Security Policy: Der Browser führt nur Skripte aus, deren Prüfsumme beim Build festgelegt wurde.

Betrieb auf dem eigenen Server

Die Website läuft auf meinem eigenen Debian-Server mit Apache, HTTPS über Let’s Encrypt und DNS auf eigenen Nameservern. Ein Skript baut die Seite und überträgt sie mit den richtigen Dateirechten: Die Dateien gehören meinem Benutzer, der Webserver darf sie nur lesen.

Neue Versionen landen zuerst auf einer passwortgeschützten Vorschau, die von Suchmaschinen nicht indexiert wird. Erst wenn dort alles stimmt, geht die Version live.

Die Kachel „Server-Status” auf der Startseite ist übrigens live: Ein Skript auf dem Server schreibt alle fünf Minuten Uptime, TLS-Gültigkeit und den Zustand von Web, Mail und DNS in eine kleine Datei, die die Startseite anzeigt.

Fazit

Eine statische Website ist kein Rückschritt, sondern für eine Visitenkarte genau das Richtige: schnell, sicher, wartungsarm. Und der Aufbau hat mir mehr über SEO, Mehrsprachigkeit und Sicherheits-Header beigebracht als jedes Tutorial.